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Genau!
Ich kann es aber auch umdrehen und meinen Konflikt nicht von der Vergangenheit her auflösen - sondern aus der Perspektive der Zukunft: ich prüfe wohin mich in letzter Konsequenz die eine oder die Andere Haltung führen wird (führen muss!) Stelle mir die Frage, ob ich das wirklich möchte - und treffe dann eine bewusste (eventuell neue) Wahl.
Eine Wahl dessen WAS SEIN soll. Und indem ich mich KLAR ent-SCHEIDE, steht auch SELBSTverständlich fest - welchen Gedanken ich aufrecht erhalten (ernähren) will (sollte)
Ich schaue also von der Zukunft des erreichten Zieles aus zurück - und stelle dankbar fest, wie ich hierherkam - SPÜRE wie ich hierherkam - und lasse einfach aus dieser Erkenntnis alles Andere los.
Klaus Jürgen Becker schrieb:Was haben wir nicht alles Kurt Teperwein zu verdanken..
... und "Er" uns!
Klaus Jürgen Becker schrieb:Da Wasser stets von oben nach unten fließt danke ich meinem Lehrer und Freund Kurt Tepperwein...
gäbe es "da unten" kein Wasser,
welches "nach oben" verdunstet
wäre "da oben" gar keines
Circle of Life
"Es kann nicht gelehrt werden.
Wir können es nur durch eigene Erfahrung und eigene Erkenntnis... erlangen."
Ist eine der wichtigsten Lektionen aus dem ZEN
oder auch:
"...das Erwachen ohne einen Meister sei einem Meister ohne Erwachen vorzuziehen."
Dokuan Genkô [1630 - 1698]
Ich kann es auch mal von einer ganz anderen Seite sagen:
Die Erkenntnisse von NADA, waren viel "leiser" und ohne den Anpruch auf "Meister-Sein"
und Doch:
sie waren (SIND) es (zumindest mit der selben Berechtigung!)
Ist Gott nun ein Mann? Ist es wirklich "ER" ?
Tief in mir sagt eine Stimme (ein Gefühl) ganz leise:
der männliche Weg ist eher noch die "Grundschule" (die etwas unbeholfene Art "Gott" zu SEIN)
doch, wer fleißig übt (und auf diesem Weg von vielen "Meister" genannt wurde) der erkennt eines Tages ganz von SELBST:
Der "Meister-kittel" mit all seinen Werkzeugen in den Taschen wiegt so schwer - und bewirkt doch recht wenig im Vergleich zum "weiblichen" Weg.
Ja, Gott ist eine Frau, die geduldig und Liebe-Voll wartet bis der Mann mit "männlich SEIN" durch ist -
Damit endlich SEIN beginnen kann ;-)))
Lieber Klaus,
Wenn ich (in diesem Beitrag) sehe, wie wundervoll und Liebe-voll die "stille" Kraft der Dankbarkeit ist, die du deinem langjährigen Meister entgegenbringst,dann erkenne ich voller tiefer Ehrfurcht ein Meer an Energie in Dir, ein "angeschlossen SEIN" eine Gewissheit der inneren Verbundenheit, und beständigen Liebe.
Und ich erkenne, dass Liebe sich nicht immer "laut" zeigen muss, und im selben Moment erkenne ich den Meister der du BIST. So dass es in mir ganz leise wird, damit ich den Meister besser "hören" kann.
So führt mich diese Kraft direkt in die Stille des SEINS.
In diesem Sinne erlaube mir - es Dir Gleichzutun, und diesen Aspekt (und ganz bestimmt finde ich noch andere!!) in mir als Meister zu erkennen und zu lieben.
Ich umarme Dich und freu mich dass wir JETZT "Hand in Hand" gehen.
Lieber Erwin,
danke für deine berührende Antwort. Die Bandbreite, in der du spielst zeigt mir, daß du nicht nur auf einen "Akkord" festgelegt bist - aus diesem Grund möchte ich deine Musik näher kennen lernen - wenn du einmal einen Auftritt in München haben solltest, lass es mich bitte wissen. Ist es nicht unsere größte Sehnsucht, daß wir einander "erkennen", "das Meer in mir", "das Meer in dir", ist es nicht das, wofür wir leben?
Wenn ich trinken will, beuge ich mich zu der Quelle herab und umgekehrt spüre ich, daß ich leichter "geben" kann, wenn andere das Potenzial in mir ansprechen. Oftmals ist unser Geben auf die Empfänglichkeit des anderen beschränkt. So konnte Jesus in seiner Geburtsstadt Bethlehem nicht heilen "ob des Unglaubens der Menschen" und der Bruder Buddhas war einer der wenigen, die in seiner Nähe nicht erleuchtet wurden, ob seiner fehlenden Empfänglichkeit.
Auch wenn das Leben unser aller Lehrer ist, bin ich doch dankbar, daß ich so viele Menschen habe, von denen ich Wissen empfangen darf. (Höheres) Wissen zu empfangen erfordert aus meiner Sicht genau diese Verehrung, die du ansprichst (für die Lehre/den Lehrer), erfordert für mich ...Liebe. Wir können nicht empfangen, wenn wir nicht unser Gefäß weit öffnen, wenn wir nicht lieben.
Im alten Griechenland schickte der Weise Alkibiades einen Schüler fort aus seiner Versammlung mit den Worten "er liebt mich nicht, ich kann ihn nichts lehren". Die Liebe ist es, die Empfangen von Potenzial möglich macht. Das, was wir lernen ist nicht Bücherwissen, das was wir Empfangen nicht "Information", sondern "Übertragung, so wie eine Kerze die andere entzündet. Die "Spiegelneuronen" liefern einen wissenschaftlichen Beweis dafür, warum "Buddhafelder" funktionieren. Und auch wenn wir die Einheit bereits erfahren haben, ist dies nach meiner Erfahrung nicht das Ende, sondern erst der Beginn der Reise, da es stets neue Horizonte zu erkunden gilt.
Wenn wir alle einander ehren, im anderen "das Meer in mir" ansprechen, wird sich diese Welt verwandeln. Eckart Tolle hat dies sehr schön in seinem Buch "die neue Erde" beschrieben. Er beschreibt darin die Wandlung, die geschah, als die ersten Gräser sich entschieden, Blumen heranzubilden.
Du und ich, wir alle sind Hoffnung für die Blumen
in liebevoller Verbundenheit und
einen guten Start in die Woche
Klaus
Erwin Adelmann schrieb:Lieber Klaus,
Wenn ich (in diesem Beitrag) sehe, wie wundervoll und Liebe-voll die "stille" Kraft der Dankbarkeit ist, die du deinem langjährigen Meister entgegenbringst,dann erkenne ich voller tiefer Ehrfurcht ein Meer an Energie in Dir, ein "angeschlossen SEIN" eine Gewissheit der inneren Verbundenheit, und beständigen Liebe.
Und ich erkenne, dass Liebe sich nicht immer "laut" zeigen muss, und im selben Moment erkenne ich den Meister der du BIST. So dass es in mir ganz leise wird, damit ich den Meister besser "hören" kann.
So führt mich diese Kraft direkt in die Stille des SEINS.
In diesem Sinne erlaube mir - es Dir Gleichzutun, und diesen Aspekt (und ganz bestimmt finde ich noch andere!!) in mir als Meister zu erkennen und zu lieben.
Ich umarme Dich und freu mich dass wir JETZT "Hand in Hand" gehen.
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